Dietmar Riemann – „Es ist offen“

Fotografie DDR 1970-80er Jahre

Die Ausstellung mit dem Titel „Es ist offen“ – DDR-Fotografien von Dietmar Riemann gibt Einblick in eine andere Sichtweise auf die DDR. Die sozialdokumentarischen Aufnahmen von Dietmar Riemann verweben Systemkritik und künstlerische Bildgestaltung auf spannungsvolle Weise. Dietmar Riemann wurde 1950 geboren und wuchs in Sachsen auf. Seiner Lehre zum Fotografen und der anschließenden Tätigkeit als Werksfotograf im Boxberger Braunkohlekraftwerk folgte ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Im Anschluss arbeitete Riemann vorwiegend freiberuflich, war mit seinen sozialdokumentarischen Fotografien in mehreren Ausstellungen vertreten und veröffentlichte sie als Fotobücher (u.a. Was für eine Insel in was für einem Meer – Leben mit geistig Behinderten, mit einem Essay von Franz Fühmann. Hinstorff, Rostock 1985), bis ihn 1986 ein Ausstellungsverbot in öffentlichen Institutionen ereilte. 1989 wird Riemanns Antrag nach dreijähriger Bearbeitungszeit auf ständige Ausreise und auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR stattgegeben, so dass er mit Frau und Tochter in die BRD umsiedeln konnte. 2005 veröffentlicht er unter dem Titel Laufzettel sein Tagebuch einer Ausreise bei Vandenhoeck und Ruprecht, das in den Medien breit rezipiert wurde (u.a. Die ZEIT, WDR, japanisches Fernsehen).

Wiedereröffnung

mit Werken aus der Sammlung der Kunsthalle Rostock

05.03.2023 – 01.05.2023

abgegeben

Wochenkrippen in der DDR

05.03.2023 – 01.05.2023

Schüler stellen aus

14.05.2023 – 23.07.2023

Sammlungsausstellung

06.08.2023 – 15.10.2023

Seeing is (Not) Believing

19.11.2023 – 11.02.2024

REVIEW OSTSEE-BIENNALE

Der demokratische Raum

10.10.2023 – 19.11.2023

Eine Frage der Form

Böhmer-Nachlass III

29.10.2022 – 03.12.2022

Rostocker Kunstpreis

17.12.2023 – 10.03.2023

Anna Bogouchevskaia

Retrospektive, Fallen Falls