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Michael Triegel, Deus absconditus 2013, Mischtechnik auf Leinwand 160 x 260 cm, Foto: Galerie Schwind © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Michael Triegel, Deus absconditus
2013, Mischtechnik auf Leinwand
160 x 260 cm, Foto: Galerie Schwind

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Michael Triegel, Tenebrae, 
2018, Mischtechnik auf MDF
30 x 19 cm, Privatbesitz, Foto: Galerie Schwind
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Michael Triegel, Gebete, 
2019, Mischtechnik auf MDF
38,7 x 55 cm, Privatbesitz, Foto: Galerie Schwind, 

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Michael Triegel, Imago
2019, Mischtechnik auf MDF
129,5 x 75 cm, Privatbesitz, Foto: Galerie Schwind

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Michael Triegel, Mater
2019, Mischtechnik auf MDF
68,5 x 55,5 cm, Foto: Galerie Schwind

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

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Michael Triegel

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Cur Deus – Warum Gott?

Die Frage, ob es angesichts menschlichen Leids und Unheils einen gerechten und gütigen Gott geben kann, beschäftigte die Theologie und Philosophie immer wieder. Hat sie für den sich aufgeklärt gebenden Menschen des 21. Jahrhunderts überhaupt noch irgendeine Relevanz? Die Frage nach Gott fordert stets auch zur Selbstbefragung des Menschen auf, gibt Auskunft über seine Sehnsüchte, Hoffnungen, Ängste und Zweifel. Das versucht Michael Triegel in seiner Arbeit zu untersuchen.

In der Ausstellung Cur Deus – Warum Gott? werden Bilder der vergangenen Jahre im thematischen Kontext eigens für Rostock geschaffenen Werken gegenübergestellt. So versammeln sich im Schaudepot der Kunsthalle Rostock über 60 Arbeiten des Künstlers – Gemälde, Zeichnungen in Gouache oder Bleistift sowie Radierungen –, die die Auseinandersetzung Triegels mit dem Glauben beleuchten. Triegels Arbeitsweise entsprechend, aus ikonografischen, kunsthistorischen, literarischen und philosophischen Quellen zu schöpfen, sind den Bildern Texte beigestellt; es sind Zitate aus der Bibel, Gedichte von Paul Celan und Johann Wolfgang von Goethe, Versatzstücke aus den Werken Dostojewskis oder aus Marcel Prousts Verlorener Zeit und viele andere Textfragmente, die den Maler beschäftigt haben. Sie erschließen in Gegenüberstellung mit den Werken Triegels nochmals ganz neue Sehweisen und Interpretationsmöglichkeiten.

Die Ausstellung ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts des Instituts für Text und Kultur der Theologischen Fakultät der Universität Rostock, der St.-Johannis-Kantorei und der Kunsthalle Rostock.

Förderung und Unterstützung
Die Ausstellung wird unterstützt durch die OSPA-Stiftung, die ROSTOCK PORT GmbH und die Druckerei Weidner. Die Kunsthalle Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock


Blick in die Ausstellung

Eröffnung und Gespräch im Livestream:
5. Dezember 2020, 18.00 Uhr. Video siehe weiter unten.

Ausstellung:
Die Ausstellung bleibt auf Grund der aktuellen Situation geschlossen!

Ausstellung:
im Schaudepot an der Kunsthalle Rostock

Katalog:
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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Jetzt im Onlineshop!

Eröffnungsgespräch vom 5.12.2020, 18 Uhr
Gespräch zwischen Michael Triegel und Erzbischof Dr. Stefan Heße mit Dr. Uwe Neumann. Die Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit und mit technischer Unterstützung vom Erzbistum Hamburg.

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14.08.2020 – 13.09.2020

Demnächst - Christian Awe

HeartBeat

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– 17.01.2021

Rostocker Kunstpreis 2020

Freie Grafik

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19.12.2020 – 28.02.2021

Lettische Grafik

aus der Sammlung der Kunsthalle Rostock