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Kunsthalle Rostock 69/19

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Ein halbes Jahrhundert für die Kunst

Die Kunsthalle Rostock ist aus dem Stadtbild Rostocks nicht mehr wegzudenken. Seit ihrer Gründung am 15. Mai 1969 hat die Kunsthalle nahezu drei Millionen Besucher empfangen. Neben den Ausstellungen mit Werken aus der eigenen Sammlung waren es vor allem auch Sonderausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen sowie Personalausstellungen von bedeutenden Künstlern, die zu Besuchermagneten wurden.

„Von Beginn an war die Kunsthalle international orientiert", erinnert sich Dr. Ulrich Ptak, der bereits seit den 1970er Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator tätig ist. ,,Die legendären ,Biennalen der Ostseeländer' waren in den Zeiten des Kalten Krieges die einzigen, periodisch stattfindenden Ausstellungen der DDR mit Kunst aus dem ,Westen'." Auch nach der Wende war es das Anliegen der Kunsthalle, die Rostocker mit den aktuellen Tendenzen internationaler Kunst bekannt zu machen, so mit den Ausstellungen „Norske Profiler'' oder ,,Riga Dröhnt".

Künstler aus Japan, China, Spanien, Großbritannien, Frankreich und den USA stellten in der Kunsthalle aus. Legendär ist die Exposition mit dem weltbekannten Künstlerduo Christo und Jeanne-Claude. Vorgestellt wurden auch Topstars der deutschen Kunstszene, beispielsweise in der Ausstellungsfolge „Portfolio Berlin" oder in Einzelausstellungen von Andreas Mühe und Norbert Bisky. Viel beachtete Ausstellungen fanden mit Werken von A.R. Penck und Günther Uecker statt. ,,In letzter Zeit stellten wir in diskutierten Ausstellungen Ikonen der DDR-Kunst vor, so die Malerei von Tübke, Mattheuer, Rink und Sitte", fasst Direktor Dr. Uwe Neumann zusammen. In Zukunft will man sich vermehrt mit osteuropäischer Kunst beschäftigen.

Auch die Künstler der Region wurden regelmäßig in Einzelporträts vorgestellt, zuletzt etwa Armin Münch, Renata Ahrens, Udo Rathke oder die Künstlergruppe Schaum. Von besonderer Bedeutung war in diesem halben Jahrhundert stets die Besucherbetreuung durch museumspädagogische und ausstellungsbegleitende Angebote. ,,Nahezu täglich führen wir Kinder möglichst einfach an das Thema Kunst heran. Häufig in Bezug zur aktuellen Ausstellung", erklärt Gudrun Kracht, die Museumspädagogin des Hauses. ,,Am Nachmittag bringen wir den erwachsenen Besuchern dann die Hintergründe der jeweiligen Ausstellung in Führungen näher."

Die Jubiläumsausstellung im Erdgeschoss des neuen Schaudepots beleuchtet Facetten, Erfolge und Brüche der Kunsthallengeschichte. In Dekaden gegliedert, werden ausgewählte Kunstwerke, Kommentare von Zeitgenossen sowie die Katalog- und Plakatproduktionen gezeigt.

,,Unsere Sammlung beinhaltet mittlerweile 620 Gemälde, ca. 8.000 Grafiken und gut 230 Plastiken. Es war gar nicht so einfach, eine Entscheidung zu treffen, welche Werke innerhalb der Jahrzehnte Beachtung finden sollen", berichtet Museologin Heike Heilmann vom Auswahlprozess. ,,Wir zeigen daher bei Führungen im Grafikdepot zusätzlich die Erstankäufe." Für viele Besucher ist die Ausstellung „Ein halbes Jahrhundert für die Kunst" eine Reise in die eigene Zeitgeschichte mit Entdeckungen und Wiederbegegnungen.

Als Geschenk an die Bürger ist der Eintritt vom 17. Mai bis 19. Mai kostenlos und es finden zusätzliche Führungen sowie für Kinder eine Schnitzeljagd durch die Ausstellung statt. Sie wird bis zum 27. Oktober zu sehen sein.


Vielen Dank für die Unterstützung
Wall, Heinrich Hünicke, WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, SEAT Autohaus Nagel, Porsche Zentrum Rostock, SAPHENION Rostock, GSG, Stadtwerke Rostock AG, Freunde der Kunsthalle Rostock e.V., WG Schiffahrt Hafen Rostock, Land Mecklenburg Vorpommern, OSPA-Stiftung, Lotto und Toto in Mecklenburg-Vorpommern mbH, Rostock Port, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, NDR Kultur, Landesmarketing MV, Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Bilder von der Jubiläumsfeier

Blick in die Ausstellung

Eröffnung:
16.05.2019

Ausstellung:
17.05.2019 – 13.10.2019

Ausstellung im Schaudepot (Erdgeschoss)

Eintritt:
6,00 € und 4,00 € ermäßigt
inklusive der Ausstellung Grafik. Eine Frage der Form

Fr. 17.05.19 – 19.05.19
11.00 – 18.00 Uhr

Schaudepot für Alle!
„69/19. Die Kunsthalle Rostock. Ein halbes Jahrhundert für die Kunst.“



Anlässlich der Ausstellung „69/19. Die Kunsthalle Rostock. Ein halbes Jahrhundert für die Kunst.“ und im Zusammenhang mit dem Internationalen Museumstag führen Sie unser Mit-arbeiter der Kunsthalle Rostock durch die Räume des neuen Schaudepots.

Das Schaudepot der Kunsthalle beherbergt in drei unterschiedlichen räumlichen Bereichen die Malerei, die grafischen Blätter und Zeichnungen sowie die Skulpturen und plastischen Objekte der Sammlung. Kunstwerke, die bisher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren, sind nun für Besuchergruppen bis maximal 10 Personen erlebbar.

Die Führungen finden am Freitag, dem 17.05.2019 und am Sonnabend, dem 18.05.2019 jeweils um 15 und 17 Uhr statt. In der Ausstellung “Grafik. Eine Frage der Form“ werden an beiden Tagen um 14 und 16 Uhr Führungen im ersten Obergeschoss des Schaudepots durchgeführt.

Am Sonntag, 19.05.2019, dem internationalen Museumstag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen-Zukunft lebendiger Traditionen“ steht, werden interessierte Besucher jeweils um 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr durch die Sammlungsbestände geführt. Anmeldungen sind nicht erforderlich, da in kleinen Gruppen (bis zu 10 Personen) geführt wird.

Für Kinder von 7-12 Jahren haben sich die Museumspädagogen der Kunsthalle für diesen Tag etwas Besonderes ausgedacht. Zwischen 11 und 18 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Schatzsuche teilzunehmen. Karli, das Museumsmaskottchen, sucht mit Euch gemeinsam in der Ausstellung die Geburtstagstorte, denn die Kunsthalle Rostock wird 50 Jahre alt!

An allen drei Tagen ist der Eintritt kostenfrei.

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01.06.2019 – 13.10.2019

Palast der Republik

Utopie, Inspiration, Politikum

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17.05.2019 – 16.06.2019

Grafik. Eine Frage der Form

2. Ausstellung der Ausstellungsserie: Rostocks Klassische Moderne: "Entartete Kunst" aus dem Nachlass des Kunsthändlers Bernhard A. Böhmer.

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26.05.2019 – 26.05.2019

Denk ich an Europa ... – Das Blaue Europasofa